Eine LED (Licht emittierende Diode) ist ein polarisiertes Halbleiterbauelement, das Strom nur in eine Richtung fließen lässt. Um eine LED zum Leuchten zu bringen, müssen Sie ihre positiven und negativen Anschlüsse korrekt in Ihrer Schaltung verbinden.
- Die Anode (+) ist der positive Anschluss. Konventioneller Strom fließt durch diesen Pin in die LED hinein.
- Die Kathode (-) ist der negative Anschluss. Strom verlässt die LED durch diesen Pin in Richtung Masse.
Bei standardmäßigen Durchsteck-LEDs repräsentieren das längere Bein und die abgerundete Seite die Anode, während das kürzere Bein und die flache Kante am Kunststoffrand die Kathode darstellen. Wenn Ihre LED-Anschlüsse gekürzt wurden oder Sie mit Surface-Mount-Device (SMD)-Gehäusen arbeiten, können Sie die Polarität mit einem digitalen Multimeter oder dem Bauteil-Datenblatt bestimmen.
| Anschluss | Polaritätszeichen | Physische Anschlusslänge | Gehäuseform | Diodensymbol-Merkmal |
| Anode | Positiv (+) | Längeres Bein | Abgerundeter Rand | Basis des Dreiecks (Pfeil) |
| Kathode | Negativ (-) | Kürzeres Bein | Flache Kante / Kerbe | Vertikaler Balken |
Was sind die Anode und Kathode einer LED?
Eine LED ist eine spezielle p-n Übergangsdiode. Licht wird durch Elektrolumineszenz erzeugt, wenn Ladungsträger unter Durchlassspannung über den Übergang rekombinieren.
Was ist die LED-Anode?
Die Anode ist mit dem p-Typ-Halbleitermaterial der Diode verbunden. Konventioneller elektrischer Strom tritt durch die Anode in das Bauelement ein. In einer einfachen Gleichstromschaltung muss die Anode in Richtung des positiven Potentials (VCC) Ihrer Stromversorgung angeschlossen werden, immer in Reihe mit einem Strombegrenzungswiderstand oder einer dedizierten Treiberschaltung.
Was ist die LED-Kathode?
Die Kathode ist mit dem n-Typ-Halbleitermaterial verbunden. Strom verlässt das Bauelement durch die Kathode. In standardmäßigen Low-Side-Schaltungen ist die Kathode mit der Schaltungsmasse (0V) oder dem negativen Anschluss der Gleichstromquelle verbunden. In einem Schaltplan wird die Kathode durch die Linie/den Balken senkrecht zur Leiterbahn dargestellt.
Konventioneller Strom vs. Elektronenfluss
In der Elektronik werden zwei Beschreibungen des Stroms verwendet:
- Konventioneller Strom: Geht von einer Bewegung positiver Ladung aus, die von der Anode (+) zur Kathode (-). fließt. Schaltpläne, Diodensymbole und technische Konventionen folgen diesem Modell.
- Elektronenfluss: Beschreibt die physische Bewegung subatomarer Elektronen, die vom negativen Potential zum positiven Potential wandern—das bedeutet, Elektronen treten in die Kathode (-) ein und verlassen sie durch die Anode (+).
Warum ist die LED-Polarität wichtig?
Da eine LED einen p-n Übergang enthält, hängt ihr elektrisches Verhalten vollständig von der Spannungsorientierung ab:
- Durchlassrichtung (Forward Bias): Wenn die Anode ein höheres elektrisches Potenzial als die Kathode aufweist (über der Durchlassspannung der Diode, Vf), kollabiert die Verarmungszone, sodass Strom fließen kann und Licht emittiert wird.
- Sperrrichtung (Reverse Bias): Wenn die Kathode auf ein höheres Potenzial als die Anode gebracht wird, verbreitert sich die Verarmungszone, was einen offenen Stromkreis erzeugt und den Strom blockiert.
Das Anschließen einer LED in Sperrrichtung verhindert, dass sie leuchtet, und kann andere in Reihe geschaltete Bauteile stören.
Während kleine Sperrspannungen (z. B. 3 V bis 5 V bei Standard-Anzeige-LEDs) typischerweise keinen sofortigen Ausfall verursachen, kann das Überschreiten der maximalen Sperrspannung (VR)— bei Standard-LEDs oft nur mit 5 V angegeben — einen Sperrschichtdurchbruch, dauerhafte Degradation oder einen Bauteilausfall verursachen.
So identifizieren Sie Anode und Kathode einer Durchsteck-LED (Through-Hole LED)
Standard-Durchsteck-LEDs in 3 mm, 5 mm und 10 mm bieten mehrere physische Indikatoren zur Bestimmung der Polarität.

Methode 1: Überprüfen Sie die Beinlänge
Unveränderte Durchsteck-LEDs haben ab Werk ungleiche Anschlussdrähte:
- Längerer Anschlussdraht: Anode (+)
- Kürzerer Anschlussdraht: Kathode (-)
Einschränkung: Diese Methode ist nicht mehr anwendbar, sobald die Anschlussdrähte beim Breadboarding, Prototyping oder der PCB-Montage gekürzt wurden.
Methode 2: Finden Sie die flache Kante
Untersuchen Sie die Basis der farbigen oder klaren Kunststoff-Epoxidlinse:
- Flacher Rand: Kathode (-)
- Vollständig runder Rand: Anode (+)
Fahren Sie mit dem Fingernagel um den Basisrand, um den flachen Abschnitt zu finden.
Methode 3: Untersuchen Sie die internen Elektroden
Schauen Sie durch das klare Epoxid-Gehäuse auf den internen Metall-Leadframe:
- Amboss (größeres Metallstück): Kathode (-). Dieses Stück hält den reflektierenden Becher, der den Halbleiterchip enthält.
- Pfosten (kleinerer Metallpfosten): Anode (+). Ein dünner Bonddraht verbindet diesen Pfosten mit dem Chip.
Einschränkung: Undurchsichtige, diffuse oder farbige Gehäuse können die internen Elemente verdecken.
Methode 4: Überprüfen Sie die PCB-Markierungen
Leiterplatten verwenden Siebdruckmarkierungen zur Platzierungsführung:
- + / – oder A / K: A bezeichnet die Anode, K (vom griechischen Kathode) bezeichnet die Kathode.
- Diodensymbol: Das Dreieck zeigt auf den Kathodenbalken.
- Bauteil-Siebdruck: Ein Kreis mit einer abgeflachten Seite zeigt an, wo die Kathode platziert werden soll.
| Identifikationsmethode | Anode (+) | Kathode (−) | Einschränkung |
| Anschlussdrahtlänge | Längeres Bein | Kürzeres Bein | Unzuverlässig, sobald die Anschlussdrähte gekürzt sind |
| Gehäuseform | Abgerundeter Rand | Flache Kante | Seltene Fertigungsvarianten verzichten auf die flache Seite |
| Innenaufbau | Kleiner Stift | Großer Amboss/Becher | In diffusen/gefärbten Gehäusen schwer zu erkennen |
| PCB-Bestückungsdruck | + oder A | – oder K | Verlässt sich auf korrektes PCB-Design-Layout |
| Datenblatt | Pin 1 / Markierter Pin | Pin 2 / Markierter Pin | Erfordert spezifische Hersteller-Teilenummer |
So identifizieren Sie die Polarität von SMD-LEDs
Oberflächenmontierte (SMD) LEDs (z. B. 0603, 0805, 1206, 2835, 3535, 5050) haben keine Drahtanschlüsse. Da die Markierungen je nach Hersteller variieren, muss die Polarität anhand von Gehäuseindikatoren bestimmt werden.

Häufige Polaritätsmarkierungen bei SMD-LEDs
- Grüne Linie oder Punkt: Oft auf der Ober- oder Unterseite des Gehäuses aufgedruckt, am häufigsten kennzeichnet sie die Kathoden -Seite.
- Kathodenanschnitt/Fase: Eine kleine abgeschrägte Ecke oder Kerbe am Gehäusekörper zeigt die Kathoden.
- Markierungen unter dem Gehäuse: Bei Gehäusen wie 0805 oder 1206 kann die Bodenmetallisierung eine “T”-Form, Pfeil, oder Dreieck. aufweisen. Der Querbalken des “T” oder die Basis des Pfeils zeigt zur Anode, während die Spitze zur Kathoden.
- Direkte Kathodenpads: Größere Wärmepads bei Hochleistungsgehäusen (wie 2835 oder 5050) sind häufig mit der Kathode zur Wärmeableitung verbunden.
Vorsicht: Markierungskonventionen sind nicht universell über alle Hersteller standardisiert. Gleichen Sie die Teilenummer immer mit der Footprint-Zeichnung im Hersteller-Datenblatt ab, bevor Sie löten.
So testen Sie die LED-Polarität mit einem Multimeter
Wenn die Sichtprüfung nicht eindeutig ist, liefert ein Digitalmultimeter (DMM) eine definitive Überprüfung.
Schritt-für-Schritt-Diodentest
- Stellen Sie den Drehschalter des Multimeters auf den Diodentestmodus (gekennzeichnet durch ein Diodensymbol: →|).
- Stecken Sie die rote Messleitung in die V/Ω/Diode-Buchse und die schwarze Messleitung in die COM-Buchse.
- Berühren Sie die Prüfspitzen mit den beiden LED-Anschlüssen.
- Beobachten Sie die Ergebnisse:
- Wenn die LED schwach leuchtet und das Messgerät einen Spannungswert anzeigt (typischerweise 1,6 V bis 3,2 V): Die rote Messspitze berührt die Anode (+) und die schwarze Messspitze berührt die Kathode (-). Der angezeigte Wert ist die Durchlassspannung der LED (Vf).
- Wenn das Messgerät “OL” (Over Limit) anzeigt oder bei 0 V bleibt: Tauschen Sie die Messspitzen und testen Sie erneut.

Was, wenn die LED in keiner Richtung leuchtet?
- Hohe Durchlassspannung (Vf): Standardmäßige blaue, weiße und UV-LEDs benötigen typischerweise 2,8 V bis 3,4 V. Einige Multimeter liefern im Diodenmodus nur 2,0 V, was nicht ausreicht, um diese Farben zum Leuchten zu bringen.
- Defekte LED: Der interne Bonddraht oder der Halbleiterübergang könnte beschädigt sein.
- Multi-Die-/Serien-LED: Gehäuse mit mehreren internen, in Reihe geschalteten Dies (z. B. 6-V- oder 12-V-SMD-Gehäuse) können mit den standardmäßigen 3-V-Multimeter-Testströmen nicht getestet werden.
So schließen Sie eine LED korrekt an
Grundlegende LED-Schaltungskonfiguration
Eine LED darf niemals direkt ohne Strombegrenzung an eine Spannungsquelle angeschlossen werden; dies führt zu thermischem Durchgehen und zerstört das Bauteil innerhalb von Millisekunden.

Der Standardpfad ist:
Versorgungsspannung (VCC) → Widerstand (R) → Anode (+) → Kathode (-) → Masse (0 V)
Hinweis: Der Strombegrenzungswiderstand kann entweder auf der Anoden- oder Kathodenseite platziert werden. Da es sich um eine Reihenschaltung handelt, ist der Strom an allen Punkten identisch.
Dimensionierung des Strombegrenzungswiderstands
Um den geeigneten Widerstandswert zu berechnen, wenden Sie das Ohmsche Gesetz an:
Wobei:
- Vversorgung = Versorgungsspannung (Volt, V)
- Vf = Durchlassspannung der LED (Volt, V; typischerweise 1,8 V–2,2 V für Rot/Gelb; 3,0 V–3,3 V für Blau/Weiß)
- I = Gewünschter Durchlassbetriebsstrom (Ampere, A; typischerweise 0,010 A bis 0,020 A für Standard-Anzeige-LEDs, entsprechend 10 mA–20 mA)
Common-Anode- vs. Common-Kathode-LEDs
Multi-LED-Bauteile – wie RGB-LEDs, mehrstellige 7-Segment-Anzeigen und LED-Balkenanzeigen – gruppieren mehrere interne LED-Übergänge in einzelnen Gehäusen, indem sie einen gemeinsamen Anschluss teilen, um die Gesamtzahl der Pins zu reduzieren.

Was ist eine Common-Anode-Konfiguration (CA)?
- Gemeinsamer Anschluss: Alle internen positiven Knotenpunkte (Anoden) sind intern mit einem einzelnen Pin verbunden.
- Verbindung: Der gemeinsame Pin wird direkt mit VCC.
- Aktivierungslogik: Einzelne Segmente oder Farben werden eingeschaltet, indem die jeweiligen Kathoden-Pins auf LOW (auf Masse / 0 V).
- Treiberbetrieb: Der Mikrocontroller oder LED-Treiber zieht Strom.
Was ist eine Common-Kathode-Konfiguration (CC)?
- Gemeinsamer Anschluss: Alle internen negativen Knotenpunkte (Kathoden) sind intern mit einem einzelnen Pin verbunden.
- Verbindung: Der gemeinsame Pin wird direkt mit der Schaltungsmasse (GND) verbunden.
- Aktivierungslogik: Einzelne Segmente oder Farben werden eingeschaltet, indem die jeweiligen Anoden-Pins auf HIGH (auf VCC).
- Treiberbetrieb: Der Mikrocontroller oder LED-Treiber liefert Strom.
Zusammenfassender Vergleich
| Merkmal | Gemeinsame Anode (CA) | Gemeinsame Kathode (CC) |
| Gemeinsamer Pin | Anode (+) | Kathode (-) |
| Gemeinsame Schienenverbindung | Stromversorgung (VCC) | Masse (GND) |
| Einschaltbedingung | Logik NIEDRIG (0V) | Logik HOCH (VCC) |
| Rolle des Mikrocontrollers | Strom Senken (Sinking) | Strom Quellen (Sourcing) |
| Hauptanwendungsfälle | Aktiv-niedrige Anzeigetreiber, Open-Drain-ICs | Standard-Logikausgänge, direkte MCU-Pins |
LED-Polarität in RGB-LEDs und Sieben-Segment-Anzeigen
Identifizierung der RGB-LED-Pinbelegung
Eine 4-Pin-Durchsteck-RGB-LED enthält rote, grüne und blaue Chips, die zusammen verpackt sind:

Pin 2 (längste Leitung): Die Gemeinsamer Pin (Gemeinsame Anode oder Gemeinsame Kathode).
Pin 1 (benachbart zum gemeinsamen Pin): Roter Kanal (erfordert eine niedrigere Durchlassspannung, etwa 2,0 V).
Pin 3: Grüner Kanal (typischerweise etwa 3,1 V).
Pin 4: Blauer Kanal (typischerweise etwa 3,2 V).
Polarität der Sieben-Segment-Anzeige
Sieben-Segment-Anzeigen enthalten sieben einzelne Balken-LEDs (gekennzeichnet mit a bis g) plus einen Dezimalpunkt (DP):
- Anzeigen mit gemeinsamer Anode: Erfordern einen Treiber, der die Kathodensegmente niedrig zieht (z. B. Standard-Schieberegister wie den 74HC595 in Kombination mit Open-Collector-Arrays).
- Anzeigen mit gemeinsamer Kathode: Erfordern Treiber, die positive Spannung an die Segmente liefern (z. B. MAX7219-Treiber-ICs).
- Dedizierte Widerstände: Jedes einzelne Segment muss seinen eigenen Strombegrenzungswiderstand haben. Ein einzelner gemeinsamer Widerstand am gemeinsamen Pin führt zu schwankender Anzeigehelligkeit, wenn unterschiedliche Anzahlen von Segmenten leuchten.
Was passiert, wenn eine LED verkehrt herum angeschlossen wird?
Wenn eine LED in Sperrrichtung angeschlossen wird:
- Die LED leuchtet nicht: Der p-n-Übergang blockiert den Strom.
- Der Strom über den Zweig fällt auf nahezu null: Sie fungiert als offener Schalter, der auch verhindert, dass nachgeschaltete Serienkomponenten mit Strom versorgt werden.
- Schadensrisiko: Wenn die Sperrspannung (VSperr)unterhalb der Nennspitzensperrspannung (VR, normalerweise etwa 5V), wird die LED nicht beschädigt. Wenn jedoch Spannungen über V angelegt werdenR, kann der Durchbruch in Sperrrichtung die Halbleiter-Sperrschicht überhitzen und dauerhaft zerstören.
Schritte zur Fehlerbehebung bei der Polarität
- Sofort die Stromversorgung trennen.
- Überprüfen Sie die physische Beinlänge oder die flache Kante des Gehäuses.
- Prüfen Sie die Polaritätsmarkierung im Siebdruck der Platine gegen das Bauteillayout.
- Führen Sie einen Diodentest mit dem Multimeter am isolierten Bauteil durch.
- Bestätigen Sie, dass der berechnete Vorwiderstandswert Überstromzustände verhindert.
Häufige Fehler bei der LED-Polarität
- Annahme, dass die flache Kante immer die Anode markiert: Die flache Kante zeigt die Kathoden (negative) Klemme an.
- Verlassen auf gekürzte Beinchen: Überprüfen Sie immer die flache Kante des Gehäuses, achten Sie auf die interne Leadframe-Geometrie oder verwenden Sie ein Messgerät, sobald die Beinchen gekürzt wurden.
- Annahme, dass alle SMD-Markierungen einem Standard folgen: Einige Hersteller markieren die Anode mit einem Punkt, während die meisten die Kathode markieren. Überprüfen Sie immer das genaue Bauteildatenblatt.
- Platzieren eines einzelnen gemeinsamen Widerstands bei mehrsegmentigen Anzeigen: Ein einzelner Widerstand an einem gemeinsamen Pin verursacht spürbare Helligkeitsänderungen, je nachdem, welche Ziffer angezeigt wird.
- Direktes Anschließen von Hochspannungs-Wechselstrom ohne antiparallele Schutzdiode: Der Durchbruch in Sperrrichtung durch Wechselstromzyklen wird ungeschützte LEDs schnell verschlechtern.
Kurzübersicht
| Frage | Antwort |
| Ist die LED-Anode positiv oder negativ? | Positiv (+) unter normalem Vorwärtsbetrieb. |
| Ist die LED-Kathode positiv oder negativ? | Negativ (-) unter normalem Vorwärtsbetrieb. |
| Welches Durchsteck-Bein ist länger? | Die Anode (+). |
| Welche Seite hat die flache Kante? | Die Kathode (-). |
| Welche Seite des Schaltplan-Symbols ist die Kathode? | Die vertikale Linie/der Balken, auf den der Pfeil zeigt. |
| Welche DMM-Sonde wird an die Anode angeschlossen? | Die Rote (+) Sonde. |
| Welche Klemme wird normalerweise mit Masse verbunden? | Die Kathode (-). |
Häufig gestellte Fragen
Ist die Kathode bei einer LED positiv oder negativ?
Im Standard-Vorwärtsbetrieb mit Gleichstrom ist die Kathode die negativ Klemme. Sie wird mit Masse oder der negativen Schiene der Stromversorgung verbunden.
Zeigt das längere LED-Bein immer die Anode an?
Bei brandneuen, ungekürzten Durchsteck-LEDs repräsentiert das längere Bein die Anode. Sobald das Bauteil jedoch gekürzt oder entlötet wurde, sollten Sie sich auf die flache Kante, die innere Becherform oder eine Multimetermessung verlassen.
Wie kann ich die Polarität identifizieren, wenn beide LED-Beine auf die gleiche Länge gekürzt wurden?
Suchen Sie nach der flachen Randkante am Kunststoffgehäuse (Kathodenseite) oder prüfen Sie die internen Elektroden durch das klare Gehäuse (der größere Amboss ist die Kathode). Wenn visuelle Hinweise unklar sind, verwenden Sie die Diodenprüffunktion eines Digitalmultimeters.
Kann eine umgekehrte Polarität eine LED zerstören?
Wenn die Sperrspannung niedriger als die maximale Durchbruchspannung des Bauteils ist (typischerweise 5V für Standard-Anzeige-LEDs), leuchtet sie einfach nicht, ohne Schaden zu nehmen. Wenn die Sperrspannung diesen Schwellenwert überschreitet, bricht die Sperrschicht durch und kann das Bauteil dauerhaft zerstören.
Kommt der Strombegrenzungswiderstand an die Anode oder Kathode?
Der Widerstand kann auf beiden Seiten. platziert werden. Da Bauteile in einer Reihenschaltung denselben Strompfad teilen, bietet die Platzierung des Widerstands an der Anode oder Kathode identischen Schutz.
Was ist der Unterschied zwischen Common-Anode- und Common-Kathode-Anzeigen?
Bei einer Common-Anode-Anzeige sind alle positiven LED-Klemmen mit V verbundenCC, und einzelne Segmente werden durch Erdung ihrer Pins beleuchtet (Active-Low). Bei einer Common-Kathode-Anzeige sind alle negativen Klemmen mit Masse verbunden, und Segmente werden durch Anlegen positiver Spannung beleuchtet (Active-High).
Fazit
Die korrekte Identifizierung der LED-Polarität ist entscheidend, um Ihre Bauteile zu schützen und sicherzustellen, dass Ihre Schaltung wie vorgesehen funktioniert. Denken Sie bei standardmäßigem Vorwärtsbetrieb immer daran, dass die Anode der positive (+) Anschluss und die Kathode der negative (-) Anschluss ist.
Bei standardmäßigen Durchsteck-LEDs können Sie die Ausrichtung schnell bestimmen, indem Sie die längere Zuleitung prüfen, die flache Kante am Gehäuse lokalisieren oder den größeren inneren Ambossbecher inspizieren. Wenn Sie jedoch mit oberflächenmontierten Bauteilen (SMD), RGB-Modulen oder Mehrsegmentanzeigen arbeiten – bei denen die visuellen Hinweise je nach Hersteller stark variieren – überprüfen Sie die Pinbelegungen vor dem Löten immer mit dem Diodenmodus eines Digitalmultimeters und dem offiziellen Bauteil-Datenblatt.
Bereit für Ihr nächstes Projekt? Nutzen Sie unseren interaktiven LED-Widerstandsrechner, um sichere Stromstärken zu gewährleisten, oder erkunden Sie unseren SMD-Gehäuse-Footprint-Leitfaden für Ihr individuelles PCB-Layout.